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Künstliche Intelligenz

Haushaltsgeräte, die "mitdenken", können eine große Hilfe sein. Allerdings auch das Gegenteil. Nämlich dann, wenn sie anfangen, weiter denken zu wollen als man selbst. So wollte ein Wäschetrockner mit Sensortechnik mir doch gestern weismachen, die Bettwäsche sei "bügeltrocken" - so wie ich ihn programmiert hatte. War sie aber nicht. Sie war nass. Also nochmal gestartet und keine 30 Sekunden später... BEEP-BEEP-BEEP! Okay, dachte ich mir - dann stell ich das Ding halt auf "schranktrocken", damit ich halbwegs trockene Wäsche zum Bügeln bekomme. Aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass so ein Wäschetrockner MITDENKT. Er fand nämlich auch, dass die nasse Wäsche schranktrocken war. Extratrocken ebenfalls. Und noch trockener kann man das Ding nicht einstellen. Also hab ich aufgegeben - der Klügere gibt schlíeßlich nach. Auch wenn ich es reichlich anmaßend von besagtem Trockner fand, mir andauernd zu widersprechen...

Mit meinem Toaster diskutiere ich im übrigen auch jeden Morgen, weil er der Meinung zu sein scheint, goldbraune Toastbrote seien reine Glückssache. Egal welche Einstellung ich wähle, sie werden entweder dunkel oder kommen so wieder raus wie ich sie reingetan habe. Aber hier wird jetzt nicht nachgegeben oder sich weiter geärgert. Ich werde mir heute einen neuen kaufen. Punkt.


14.2.08 08:22
 




















zuletzt aktualisiert am 17.01.2008
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